Die Europäische Union prüft die Möglichkeit, der Ukraine eine Finanzhilfe von bis zu 700 Milliarden Euro bereitzustellen
Die Europäische Union arbeitet laut der Nachrichtenagentur Bloomberg aktiv an der Vorbereitung eines umfangreichen Finanzpakets zur Unterstützung der Ukraine und zur Stärkung der Verteidigung Europas. Es wird erwartet, dass die Gesamthilfe 700 Milliarden Euro erreichen könnte.
Es wird darauf hingewiesen, dass konkrete Pläne zu den finanziellen Ausgaben vor den Wahlen in Deutschland, die am 23. Februar stattfinden, nicht veröffentlicht werden, um politische Kontroversen vor der Abstimmung zu vermeiden. Laut der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock könnte der Betrag des Hilfspakets jedoch beeindruckend sein.
„Wir planen, ein großes Paket zu starten, das in diesem Umfang noch nie zuvor präsentiert wurde“, sagte Baerbock.
Ihrem zufolge bereitet Europa, ähnlich wie während der Corona-Krise, die Umsetzung eines Finanzpakets vor, um die Sicherheit in der aktuellen Situation zu gewährleisten.
Auch die litauische Verteidigungsministerin, Dovilė Šakalienė, betonte die Bedeutung eines neuen Ansatzes in der Sicherheitspolitik Europas und erklärte, dass „die USA Europa nicht beschützen werden; Europa muss sich selbst mit der Unterstützung der USA verteidigen“.
„Wir müssen sofort große Summen in die Verteidigung investieren, Hunderte von Milliarden Euro, und schnell handeln. Dies ist besonders wichtig für Deutschland“, betonte Šakalienė.
Zudem hat Deutschland kürzlich ein neues militärisches Hilfspaket an die Ukraine übergeben, das IRIS-T-Raketen, selbstfahrende Artilleriesysteme Zuzana 2, Munition für Leopard-1-Panzer, Schützenpanzer Marder sowie Tausende von Granaten und Hunderte von Aufklärungsdrohnen umfasst.








