G7 könnte aufgrund der US-Position keine Einigung über eine gemeinsame Erklärung zur Ukraine erzielen – Bloomberg
Die G7-Staaten stehen kurz davor, in den Verhandlungen über eine gemeinsame Erklärung zum dritten Jahrestag des russischen Übergriffs auf die Ukraine zu scheitern, aufgrund von Differenzen zwischen den USA und ihren Verbündeten.
Die Verhandlungen laufen bereits seit der letzten Woche. Der Hauptstreitpunkt ist die Zurückhaltung Washingtons, scharfe Rhetorik gegenüber Russland zu verwenden. Die USA lehnten auch einen Vorschlag ab, die Energiesanktionen gegen Moskau zu verstärken, die Präsident Wladimir Putin möglicherweise dazu zwingen könnten, Verhandlungen aufzunehmen.
Laut Quellen drohte die US-Seite, die Unterzeichnung der Erklärung ganz abzulehnen, wenn der Text Punkte enthält, denen sie nicht zustimmen. Gleichzeitig betonte das Weiße Haus, dass die Konsultationen bezüglich des gemeinsamen Ziels – dem Ende des Krieges in der Ukraine – weitergeführt werden.
Die Spannungen innerhalb der G7 nehmen vor der Abstimmung in den Vereinten Nationen zu. Die USA und ihre Partner haben auch erhebliche Differenzen bezüglich künftiger Resolutionen. Insbesondere fordert die Trump-Administration die Blockierung eines ukrainischen Resolutionsentwurfs, der Russland wegen seiner Aggression verurteilt. Stattdessen fördert Washington ein eigenes Dokument mit neutraleren Formulierungen.
Laut Bloomberg enthält der Text der US-Erklärung keine klaren Erwähnungen der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine. Stattdessen drückt sie “Trauer über die tragischen Verluste” im Krieg aus und ruft zu einem schnellen Ende des Konflikts auf.
Die Diskussionen zwischen den Verbündeten dauern an, aber ein Kompromiss wurde noch nicht gefunden.








