Trump könnte ein Abkommen über den Rohstoffabbau mit der Ukraine und Russland unterzeichnen, sagt ein US-Senator
US-Präsident Donald Trump könnte ein Abkommen über die Rechte an Rohstoffen sowohl mit der Ukraine als auch mit Russland unterzeichnen, berichtet The Guardian. Diese Verhandlungen könnten beinhalten, dass amerikanische Unternehmen Zugang zu bedeutenden Seltenen-Erden-Vorkommen erhalten, als Gegenleistung für Unterstützung der Ukraine.
Trump und Russland: mögliche Herausforderungen bei den Verhandlungen
Jeanne Shaheen, eine demokratische Senatorin, die kürzlich die Ukraine besuchte, äußerte sich dazu. Laut ihr befinden sich 40-50 % der Seltenen-Erden-Vorkommen, auf die die USA Anspruch erheben, in russisch kontrolliertem Gebiet. Dies könnte den Abschluss eines Abkommens mit Moskau erschweren.
„Alles, was Friedensverhandlungen fördert, ist ein wichtiger Schritt, aber es könnte schwierig sein, wenn ein Teil der Ressourcen unter russischer Kontrolle steht“, bemerkte Shaheen.
Präsident Selenskyj und ein bedeutendes Abkommen
Laut Trump wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Freitag Washington besuchen, um ein wichtiges Abkommen zu unterzeichnen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung waren jedoch noch keine Details bekannt.
US-Senatoren vor Ort in der Ukraine: Besuch in Butscha
Shaheen besuchte gemeinsam mit anderen Senatoren die Ukraine, insbesondere die Stadt Butscha, die als Symbol für die Widerstandsfähigkeit der Ukrainer gilt. Die Delegation traf sich mit lokalen Beamten, darunter der Bürgermeister von Butscha, und ehrte das Andenken an mehr als zweihundert getötete Zivilisten.
Trumps Haltung zum Krieg: Kontroverse mit den Demokraten
Trump wurde für seine Aussagen kritisiert, in denen er behauptete, Selenskyj sei ein Diktator, der den Krieg in der Ukraine begonnen habe. Shaheen betonte, dass diese Behauptungen „falsch“ seien. Sie hob hervor, dass Präsident Selenskyj vom ukrainischen Volk gewählt wurde und eine höhere Zustimmungsrate als Donald Trump habe.
Friedensinitiativen und Unterstützung für die Ukraine
Die USA und die EU diskutieren über die Bereitstellung von „Garantien“ für mögliche Friedensmissionen in der Ukraine sowie über erhebliche Mittel für Militärausgaben.








