“Waffenbesitzgenehmigung in «Diya»: Ein neuer Schritt der Digitalisierung in der Ukraine”

 “Waffenbesitzgenehmigung in «Diya»: Ein neuer Schritt der Digitalisierung in der Ukraine”

Der Minister für digitale Transformation, Mykhailo Fedorov, gab den Start einer neuen Funktion in der «Diya»-App bekannt — einer elektronischen Waffenbesitzgenehmigung. Jetzt können Ukrainer ihre Waffenbesitzgenehmigung immer griffbereit haben, ohne physische Dokumente mit sich führen zu müssen.

„Alles online in Diya! Jetzt kann die Waffenbesitzgenehmigung direkt in der App erhalten und gespeichert werden. Zunächst wird die Funktion im Rahmen eines Beta-Tests laufen, und wir werden ständig das Feedback der Nutzer analysieren, um Verbesserungen vorzunehmen“, sagte Fedorov.

Diese Initiative ist eine Fortsetzung der Digitalisierung der Prozesse in der Ukraine. Bereits 2022 wurde in der «Diya»-App eine Umfrage durchgeführt, die ein hohes Interesse der Ukrainer an der Möglichkeit, Waffen zu besitzen, zeigte. Diese Umfrage war die zweitbeliebteste im App. Laut den Ergebnissen schuf das Innenministerium der Ukraine 2023 ein elektronisches Waffenregister, das die Grundlage für die Einführung der neuen Funktion in «Diya» bildete.

Mykhailo Fedorov betonte, dass die Waffenbesitzgenehmigung zuvor ein Papierdokument war, in dem alle Änderungen von Hand eingetragen wurden. Nun können Ukrainer die Genehmigung elektronisch über «Diya» erhalten und jederzeit detaillierte Informationen über ihre Waffe und den Status des Dokuments einsehen.

Dank dieser Neuerung erhalten die Nutzer, wenn das Ablaufdatum der Genehmigung bevorsteht, eine Push-Benachrichtigung und können die Genehmigung online über die offizielle MIA-Website verlängern. „Digitalisierung ist der beste Weg, um gegen Bürokratie zu kämpfen. Keine Papiere, keine Warteschlangen — alles ist schnell und bequem“, betonte Fedorov.

Außerdem kann das Dokument in der «Diya»-App im Gegensatz zu Papierdokumenten nicht gefälscht werden. Die Polizei wird in der Lage sein, seine Legalität sofort zu überprüfen und auf aktuelle Informationen zum Waffenbesitzer zuzugreifen. Dies verringert das Risiko des illegalen Waffenhandels erheblich und verbessert die Sicherheit der Bürger.

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