Pentagon-Chef hat versehentlich geheime Informationen über Angriffe im Jemen preisgegeben – CNN

 Pentagon-Chef hat versehentlich geheime Informationen über Angriffe im Jemen preisgegeben – CNN

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat versehentlich geheime Informationen über bevorstehende US-Angriffe im Jemen preisgegeben, indem er eine Nachricht in einem Signal-Chat sendete, in den ein Journalist von The Atlantic versehentlich hinzugefügt wurde. Dies berichtet CNN.

Laut RBC-Ukraine wurde der Vorfall zu einem schweren Sicherheitsverstoß, da Details der bevorstehenden Operation vor deren Durchführung öffentlich wurden.

Schwerwiegender Verstoß gegen die operative Sicherheit

CNN berichtet, dass Austin im Chat hochgradig geheime Informationen teilte. Dies wurde zu einem großen Problem, da die Informationen über den Angriff im Jemen nicht nur für die öffentliche Diskussion verboten waren, sondern auch noch vor Beginn der Operation enthüllt wurden.

Allerdings leugnen hochrangige US-Beamte die Schwere des Vorfalls. In einer Erklärung vom 26. März sagte Austin, dass die Nachrichten keine Namen, Ziele, Einheiten oder Standorte enthielten, sodass sie nicht als Teil militärischer Pläne betrachtet werden könnten.

Gründe für den Informationsleck

Dieser Vorfall ereignete sich, nachdem der US-Nationaler Sicherheitsberater Mike Walz versehentlich einen Journalisten von The Atlantic zu einem geschlossenen Chat hinzugefügt hatte, in dem Details der Offensive gegen die Houthis im Jemen besprochen wurden. Berichten zufolge teilte Austin eine halbe Stunde vor Beginn der Operation Informationen über den Start von US-Kampfflugzeugen, Drohnen und Raketen.

Potenzielle Konsequenzen des Lecks

The Atlantic weist darauf hin, dass, wenn solche Informationen in die Hände von Feinden gefallen wären, dies katastrophale Folgen für die Sicherheit der Piloten und Teilnehmer der Operation gehabt hätte. Die offenbarten Details hätten für Sabotage oder das Ausweichen vor Angriffen genutzt werden können.

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