Netanyahu fordert Hamas auf, die Waffen niederzulegen und den Gazastreifen zu verlassen: Israel verspricht, den Druck zu verstärken
Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholte am 29. März seine Aufforderung an die Hamas, sich zu entwaffnen und den Gazastreifen zu verlassen. Er versprach auch, den Druck auf die Hamas zu verstärken, insbesondere um die Freilassung von Geiseln zu erreichen, die während des anhaltenden Konflikts genommen wurden.
Israel setzt den Plan von Donald Trump für den Gazastreifen um
Netanyahu erklärte, dass Israel aktiv daran arbeitet, den sogenannten „Plan für freiwillige Migration“ umzusetzen, den US-Präsident Donald Trump für den Gazastreifen vorgeschlagen hat. Er betonte, dass die israelische Regierung weiterhin maximalen Druck auf die Hamas ausüben werde, trotz Berichten über eine von Ägypten und Katar vermittelte Waffenruhe.
Israel führt Verhandlungen über einen Waffenstillstand unter Beschuss
Netanyahu wies auch die Behauptung zurück, dass Israel keine Verhandlungen über einen Waffenstillstand führt. Er erklärte, dass die Verhandlungen trotz des laufenden Beschusses fortgesetzt werden und erfolgreich sind. Der Premierminister wiederholte, dass Israel von der Hamas verlangt, sich zu entwaffnen, und dass ihren Anführern die Möglichkeit gegeben wird, den Gazastreifen zu verlassen.
Israel wird die militärische Fähigkeit der Hamas zerstören
Netanyahu gab nicht an, wie lange die israelischen Streitkräfte im Gazastreifen bleiben werden, betonte jedoch, dass das Hauptziel darin besteht, die militärischen und staatlichen Fähigkeiten der Hamas vollständig zu zerstören. Er erklärte auch, dass Israel die Sicherheit im Gazastreifen garantiert und jederzeit bereit ist, den Plan von Trump zu besprechen.
Reaktion der Hamas: Eine rote Linie für die Terroristen
Der Hamas-Führer Khalil al-Hayya erklärte seinerseits, dass die Forderung Israels, die Waffen niederzulegen, eine „rote Linie“ sei, die die Gruppe nicht überschreiten werde. Ihm zufolge wird jeder Versuch, den Entwaffnungsplan umzusetzen, abgelehnt.
Esklation des Konflikts: Israel setzt Bodenoperation fort
Am 30. März intensivierte die Israelische Armee eine Bodenoperation im Süden des Gazastreifens, um die Sicherheitszone in diesem Gebiet zu erweitern. Diese Maßnahmen sind Teil einer Strategie zur Gewährleistung der Sicherheit für Israel und zur Fortsetzung des Kampfes gegen Hamas-Terroristen.








