Zukunft des vorübergehenden Schutzes für Ukrainer in der EU nach 2026: Was bekannt ist
Zukunft des vorübergehenden Schutzes für Ukrainer in der EU nach 2026: Was bekannt ist
Die Europäische Kommission hat noch keine endgültige Entscheidung über die Verlängerung des vorübergehenden Schutzes für ukrainische Staatsbürger nach März 2026 getroffen. Es werden jedoch alternative Lösungen für Ukrainer im EU-Raum geprüft.
Welcher Status erwartet Ukrainer nach März 2026?
Bei einem Briefing am 7. April in Brüssel erklärte EU-Kommissionssprecher Markus Lammert, dass die Entscheidung noch offen ist und gemeinsam mit der Ukraine sowie den Mitgliedstaaten der EU getroffen wird.
„Im vergangenen Jahr haben wir den vorübergehenden Schutz bis März 2026 verlängert, was Rechtssicherheit für Ukrainer und EU-Staaten schafft. Jetzt müssen wir weitere Optionen prüfen“, sagte Lammert.
Mögliche Optionen für Ukrainer in der EU
- Verlängerung des Schutzstatus, je nach Lage in der Ukraine;
- Übergang zu nationalen Aufenthaltsstatus (Arbeit, Studium, familiäre Gründe);
- Unterstützung der freiwilligen Rückkehr in die Ukraine.
Notwendigkeit einer gemeinsamen EU-Strategie
„Ein gemeinsamer europäischer Ansatz ist erforderlich, um Stabilität und Vorhersehbarkeit zu gewährleisten“, betonte Lammert.
EU bleibt solidarisch mit der Ukraine
Seit Beginn des russischen Angriffskrieges haben über 4,5 Millionen Ukrainer in der EU Zuflucht gefunden. Die Unterstützung für Geflüchtete bleibt bestehen.








