USA schließen Abkommen mit Russland aus, solange der Krieg in der Ukraine andauert

 USA schließen Abkommen mit Russland aus, solange der Krieg in der Ukraine andauert

Washington hält konsequent an seiner Haltung fest, keine Verhandlungen mit dem Kreml zu führen, solange die russische Aggression gegen die Ukraine anhält. Auch die Sanktionen bleiben in Kraft, bis ein vollständiger Waffenstillstand erreicht ist.

Dies erklärte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Tammy Bruce, bei einem Briefing am 15. April. Ihre vollständige Stellungnahme wurde auf der Website des Weißen Hauses veröffentlicht.

„Keine Kompromisse, keine Abkommen, solange dieser Krieg weitergeht“, betonte Bruce und unterstrich damit die entschlossene Haltung der US-Regierung gegenüber Verhandlungen mit Russland.

Besonderes Augenmerk legte sie auf den Raketenangriff auf Sumy am 13. April, dem Palmsonntag. Solche Angriffe würden laut Bruce die Zweifel an Russlands Friedensbereitschaft nur verstärken.

„Wir müssen uns fragen: Wer will tatsächlich Frieden – und wer will den Krieg fortsetzen?“, sagte Bruce.

Trotz der schwierigen Lage unterstützt die US-Regierung weiterhin diplomatische Initiativen zur Erreichung eines Waffenstillstands. Bruce bezeichnete den Krieg als „Fleischwolf“, der keine Anzeichen eines Endes zeige.

Zuvor berichtete das Wall Street Journal über Diskussionen im Weißen Haus über eine mögliche Verschärfung der Sanktionen gegen Moskau, um es an den Verhandlungstisch zu bringen. Beteiligt waren Außenminister Marco Rubio, Berater Keith Kellogg und Präsidentschaftskandidat Donald Trump.

Quellen zufolge unterstützt Trump seinen Sondergesandten Steve Witkoff, der nach zwei Besuchen in Moskau erklärte, Wladimir Putin sei angeblich zu einem Friedensabkommen bereit.

Das Außenministerium betont jedoch, dass weder die Aufhebung von Sanktionen noch territoriale Zugeständnisse derzeit zur Diskussion stehen.

„Washington wird nicht ewig warten. Russland muss sich entscheiden: Frieden oder weitere Isolation“, erklärte Rubio.

Zudem wachsen die Zweifel daran, dass Trump sein Versprechen, den Krieg innerhalb der ersten 100 Tage seiner Rückkehr ins Weiße Haus zu beenden, einlösen kann — bislang ohne konkrete Ergebnisse.

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