Russland beendet Oster-Waffenruhe und beschuldigt die Ukraine des Bruchs

 Russland beendet Oster-Waffenruhe und beschuldigt die Ukraine des Bruchs

Nach dem kurzfristigen Osterwaffenstillstand, der vom 19. April um 18:00 Uhr bis zum 21. April um Mitternacht 2025 galt, hat Russland die Wiederaufnahme aktiver Kampfhandlungen angekündigt. Das russische Verteidigungsministerium warf der Ukraine Verstöße gegen die Waffenruhe vor.

Fortsetzung der „spezialmilitärischen Operation“

Laut dem russischen Verteidigungsministerium hätten die russischen Truppen „strikt die Feuerpause eingehalten“ und ihre Positionen nicht verändert. Direkt nach dem Ende der Waffenruhe erklärte Moskau jedoch die Fortsetzung der sogenannten „spezialmilitärischen Operation“.

Das russische Militär behauptet, die ukrainischen Streitkräfte hätten das Feuer eröffnet – unter anderem durch Artilleriebeschuss und Drohnenangriffe.

Ukraine meldet zunehmende Angriffe

Tatsächlich berichtet die Ukraine über eine Eskalation der Lage. Laut ukrainischer Regierung und Militär intensivierte Russland bereits am Morgen des 20. April seine Angriffe – noch während der Waffenruhe. Besonders heftig waren die Kämpfe in den Richtungen Pokrowsk und Siwersk.

Auch zivile Einrichtungen und Orte gerieten unter Beschuss, was die Missachtung der Feuerpause durch Russland belegt.

Politischer Hintergrund der “Waffenruhe”

Das Osterfeuerpause wurde von Wladimir Putin initiiert und sollte eine friedliche Absicht des Kremls suggerieren. Die Fakten zeigen jedoch eine Fortsetzung der Aggression durch Russland.

Die Ukraine betont, dass solche Waffenruhen von Russland strategisch genutzt werden, um sich neu zu gruppieren und Angriffe vorzubereiten.

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