USA forderten von der Ukraine keinen Verzicht auf die Krim – Aussage von Marco Rubio
US President Donald Trump, from left, Marco Rubio, US secretary of state, and Scott Bessent, US treasury secretary, during a meeting with Jonas Gahr Store, Norway’s prime minister, not pictured, in the Oval Office of the White House in Washington, DC, US, on Thursday, April 24, 2025. The meeting is expected to cover security policy and the war in Ukraine. Photo by Al Drago/Pool/ABACAPRESS.COM
Der US-Außenminister Marco Rubio betonte, dass die Vereinigten Staaten von Amerika nicht von der Ukraine verlangt haben, die russische Besetzung der Krim rechtlich anzuerkennen oder auf Ansprüche gegenüber der Halbinsel zu verzichten. Dies wurde nach einem Telefongespräch mit dem polnischen Außenminister Radosław Sikorski bekannt, wie Gazeta Wyborcza berichtete.
US-Position zur Krim bleibt unverändert
Während des Gesprächs am 23. April wies Rubio Medienberichte entschieden zurück, wonach Washington Kiew unter Druck gesetzt habe, die Krim als Teil Russlands zu akzeptieren.
„Ich kann bestätigen, dass Außenminister Marco Rubio die Berichte entschieden zurückgewiesen hat, wonach die USA die Ukraine aufgefordert hätten, die Annexion der Krim durch Russland rechtlich anzuerkennen. Das ist ein bedeutendes Signal für die klare Haltung der Vereinigten Staaten“, erklärte Sikorski.
Unterstützung für die ukrainische Verteidigungsfähigkeit
Zudem unterstrich Rubio laut Sikorski, dass die Ukraine als souveräner Staat das Recht habe, ihre Streitkräfte sowie ihre Verteidigungsindustrie selbstständig weiterzuentwickeln.
Hintergrund: Trumps Aussage und Kritik an Selenskyj
Zuvor hatte Ex-Präsident Donald Trump erklärt, dass es für die Ukraine „äußerst schwierig“ sein werde, die von Russland besetzte Krim zurückzugewinnen. Auch der amtierende US-Präsident übte scharfe Kritik an der Haltung von Präsident Wolodymyr Selenskyj zur Krim-Frage.








