US-Vizepräsident Vance: Russland stellt überzogene Forderungen in Friedensgesprächen mit der Ukraine

 US-Vizepräsident Vance: Russland stellt überzogene Forderungen in Friedensgesprächen mit der Ukraine

Die Regierung des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump ist der Ansicht, dass Russland in den Friedensverhandlungen über das Ende des Kriegs in der Ukraine zu hohe Forderungen stellt. Das erklärte US-Vizepräsident J.D. Vance am 7. Mai bei der Münchner Führungskonferenz in Washington, berichtet The Hill.

Vance betonte, dass Russland trotz angeblicher Gesprächsbereitschaft Bedingungen stellt, die für die USA nicht akzeptabel seien. Moskau verlange erhebliche Zugeständnisse, die aus amerikanischer Sicht überzogen sind.

Die Trump-Administration begrüßte den Vorschlag der Ukraine für eine 30-tägige Waffenruhe, doch Russland lehnte das Format ab, wodurch die Gespräche ins Stocken gerieten.

Vance erklärte weiter, dass bei ausbleibendem Fortschritt die USA ihre Vermittlerrolle möglicherweise aufgeben würden. Dennoch hoffe man auf einen positiven Ausgang der Friedensbemühungen.

Hintergrund des Konflikts

Russland begann seine Aggression gegen die Ukraine im Jahr 2014 mit der Annexion der Krim und Teilen des Donbas. Am 24. Februar 2022 eskalierte der Krieg zu einer umfassenden Invasion im ganzen Land.

Am 7. März 2024 warnte Präsident Wolodymyr Selenskyj, ein vorübergehender Waffenstillstand könne zu einem eingefrorenen Konflikt führen – mit gefährlichen Folgen für Europa.

NATO und die US-Haltung

Ex-Präsident Trump betonte mehrfach, dass die Ukraine nicht Mitglied der NATO werden werde – eine Haltung, die sein Team weiterhin vertritt. Berater wie Steve Witkoff, Mike Waltz und Keith Kellogg sprachen sich für Sicherheitsgarantien im Stil von Artikel 5 aus, allerdings ohne NATO-Mitgliedschaft.

Der Kreml begrüßte diese Aussagen. Putins Sprecher Dmitri Peskow sagte, Russland sei mit der US-Position zur NATO-Erweiterung zufrieden.

Laut The Wall Street Journal erwarte Trump, dass die Ukraine ihre NATO-Ambitionen aufgibt und die Krim als russisch anerkennt.

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