USA und EU bereiten härteste Sanktionen gegen Russland vor: Putin wurde gewarnt
Sollte der Kreml einem Waffenstillstand mit der Ukraine nicht zustimmen, sind die USA und die Europäische Union bereit, ein beispielloses Sanktionspaket gegen Russland zu verhängen.
Der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Keith Kellogg, erklärte im Sender Fox Business, dass diese Maßnahmen die strengsten seit Beginn des Krieges sein werden. Mehr als 70 US-Senatoren haben den Gesetzesentwurf bereits unterstützt.
Schwerpunkte der neuen Sanktionen
Die geplanten Maßnahmen betreffen:
- Russlands Zentralbank, die eine Schlüsselrolle bei der Kriegsfinanzierung spielt;
- Die sogenannte „Schattenflotte“, die russisches Öl unter Umgehung der Sanktionen transportiert.
Kellogg betonte, dass rund 70 % des russischen Öls über die Ostsee exportiert werden, und genau diese Routen sollen ins Visier genommen werden.
„Wir haben Präsident Putin offiziell gewarnt: Die Folgen werden sehr ernst. Diese Sanktionen sind härter als alle bisherigen. Die Europäer unterstützen uns vollständig“, so Kellogg.
Neue deutsche Regierung mit klarer Linie
Der neu gewählte deutsche Kanzler Friedrich Merz bezieht eine harte Position und setzt sich für umfassende Maßnahmen gegen Moskau ein.
US-Kongress mit überparteilicher Initiative
Senator Lindsey Graham stellte kürzlich einen überparteilichen Gesetzentwurf vor, der Sekundärsanktionen gegen Länder vorsieht, die russische Energieprodukte wie Öl, Gas oder Uran kaufen.
Dabei soll es zu automatischen Strafzöllen für Staaten kommen, die Russland bei der Umgehung der Sanktionen helfen.
Wann werden die Sanktionen umgesetzt?
Sollte der Kreml kein 30-tägiges Waffenstillstandsangebot akzeptieren, könnten die Sanktionen bald in Kraft treten. Allerdings könnten USA und EU noch die Gespräche in Istanbul abwarten, die für den 15. Mai geplant sind.








