Zweiter Verhandlungsrunde zwischen Iran und den USA über das Nuklearprogramm in Rom gestartet

 Zweiter Verhandlungsrunde zwischen Iran und den USA über das Nuklearprogramm in Rom gestartet

Am 19. April 2025 begann in der italienischen Hauptstadt Rom die zweite Runde hochrangiger Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über das Nuklearprogramm Teherans.

Wie CNN und IRNA berichten, setzen diese Gespräche den wichtigen Dialog fort, der bereits zuvor begonnen wurde, und finden mit der Vermittlung von Oman statt. An den Verhandlungen nehmen der US-Sondergesandte Steve Vitkoff und der iranische Außenminister Abbas Araghchi teil.

Oman – Schlüsselvermittler

Obwohl die Verhandlungen in Italien stattfinden, bleibt Oman der Vermittler zwischen den beiden Seiten. Die letzte Gesprächsrunde, die letzte Woche in der Hauptstadt Omans, Maskat, stattfand, wurde ebenfalls in einem ähnlichen Format geführt, wobei sich die Delegationen der USA und des Iran in getrennten Räumen aufhielten.

Hauptthemen der Gespräche

Wie CNN berichtet, fordert Washington, dass Teheran die Anreicherung von Uran aufhört, das laut den USA für die Herstellung von Atomwaffen verwendet werden könnte. Der Iran wiederum betont sein Recht auf Urananreicherung, ist jedoch bereit, Kompromisse einzugehen, wenn im Gegenzug die Sanktionen gelockert werden, die die iranische Wirtschaft stark belasten.

Ein neuer Atomdeal in Sicht

Der Iran hat seine Bereitschaft erklärt, ein neues Atomabkommen mit den Vereinigten Staaten abzuschließen, vorausgesetzt, Washington zeigt „Realismus“ in den Verhandlungen. Dies bedeutet, dass beide Seiten bereit sein müssen, flexibel zu sein und zusammenzuarbeiten, um zu einer für beide Seiten vorteilhaften Lösung zu gelangen.

Fortsetzung des Dialogs

Laut offiziellen Quellen werden die beiden Seiten auch die Aufhebung von Sanktionen gegen den Iran erörtern. Das Weiße Haus erklärte, dass die erste Gesprächsrunde in der letzten Woche ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung war. Weitere Treffen zwischen hochrangigen US-amerikanischen und iranischen Vertretern sind für die nächste Woche geplant.

Es sei daran erinnert, dass der ehemalige US-Präsident Donald Trump den militärischen Angriff auf iranische Nuklearanlagen ablehnte und stattdessen auf diplomatische Verhandlungen setzte.

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