J.D. Vance: Ein schnelles Ende des Krieges in der Ukraine ist unwahrscheinlich – USA ändern ihren Kurs

 J.D. Vance: Ein schnelles Ende des Krieges in der Ukraine ist unwahrscheinlich – USA ändern ihren Kurs

Trotz früherer Versprechen von Donald Trump, den Krieg in der Ukraine rasch zu beenden, erklärte der derzeitige US-Vizepräsident J.D. Vance, dass ein baldiges Ende des Konflikts nicht zu erwarten sei. Die USA konzentrieren sich nun darauf, eine Kompromisslösung zwischen der Ukraine und Russland zu fördern.

Vance: „Das wird so schnell nicht enden“

In einem Interview mit dem Sender Fox News betonte Vance, dass der Schlüssel zum Frieden bei Kiew und Moskau liege:

„Wenn beide Seiten die Friedensbedingungen der anderen kennen, liegt es an ihnen, den nächsten Schritt zu tun. Nur die Ukrainer und Russen können diesen blutigen Konflikt beenden.“

Er fügte hinzu, dass der Krieg noch lange dauern werde:

„Das verschwindet nicht einfach. Das wird so schnell nicht enden.“

Verteidigung von Trumps Haltung

Vance verteidigte auch die frühere Position von Trump und sprach sich gegen weitere Opfer aus:

„Ja, die Ukrainer sind über den Angriff empört. Aber sollen wir weiter Tausende von Menschenleben verlieren wegen ein paar Meilen Territorium?“

Trump hatte vor seiner Wahl erklärt, er könne den Krieg in wenigen Tagen beenden. Später räumte er ein, dass diese Aussagen übertrieben gewesen seien.

Berichten zufolge will die neue US-Regierung innerhalb der ersten 100 Tage diplomatische Schritte einleiten, doch ein offizieller Friedensplan wurde bisher nicht vorgelegt.

USA ändern ihre Vermittlerrolle

Laut der Sprecherin des Außenministeriums, Tammy Bruce, werden die Vereinigten Staaten künftig nicht mehr als Vermittler zwischen der Ukraine und Russland auftreten – ein klares Signal für eine Neuausrichtung der Außenpolitik.

Neues Wirtschaftsabkommen mit der Ukraine

Parallel dazu unterzeichneten die USA und die Ukraine ein neues Abkommen zur Zusammenarbeit im Rohstoffbereich. Unterzeichner waren die ukrainische Vizepremierministerin Julija Swyrydenko und US-Finanzminister Scott Bessent.

Bessent betonte, dass dieses Abkommen nicht nur die wirtschaftlichen Beziehungen stärke, sondern auch als Argumentationshilfe bei künftigen Gesprächen mit Russland dienen könne.

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