Lviv Region: Schulen wechseln vorübergehend auf Online-Unterricht aufgrund eines Grippe- und ARVI-Ausbruchs

 Lviv Region: Schulen wechseln vorübergehend auf Online-Unterricht aufgrund eines Grippe- und ARVI-Ausbruchs

In der Region Lviv, aufgrund des Anstiegs von Grippe- und akuten respiratorischen Virusinfektionen (ARVI) unter Schülern, setzen alle Bildungseinrichtungen den Präsenzunterricht aus. Stattdessen wechseln die Schüler in den Online-Unterricht.

Diese Maßnahmen wurden während einer Pressekonferenz zur epidemiologischen Situation in der Region bekannt gegeben.

Maria Ozirkovska, stellvertretende Direktorin des Lviv Regionalzentrums für Krankheitskontrolle und Prävention, bemerkte, dass die Krankheitsrate von Grippe und ARVI in der letzten Woche im Vergleich zur Vorwoche um 22% gestiegen ist. Außerdem wurde die epidemische Schwelle um 46% überschritten.

Anstieg der Erkrankungen: Kinder am meisten gefährdet

Insgesamt wurden in der letzten Woche mehr als 15.000 Fälle von Grippe und ARVI in der Region Lviv registriert. Besonders betroffen ist die Kinderbevölkerung – 53% der Fälle betreffen Schüler im Alter von 5 bis 14 Jahren.

Ozirkovska fügte hinzu, dass derzeit 177 Personen in den Krankenhäusern der Region liegen, und allein am 16. Februar wurden weitere 85 Patienten in das regionale Infektionskrankenhaus aufgenommen.

Impfung und Beschränkungsmaßnahmen

Trotz der hohen Erkrankungsrate geht die Impfung weiter: Mehr als 15.500 Menschen haben bereits die Impfung erhalten. In Anbetracht dieser Situation empfiehlt das Lviv Regionalzentrum für Krankheitskontrolle und Prävention, Einschränkungen für Bildungseinrichtungen und Gesundheitseinrichtungen sowie für alle Bewohner der Region einzuführen.

Experten geben an, dass 50% der getesteten Virusproben Influenza A und B Viren waren.

Schulen in Lviv wechseln auf Online-Unterricht

Laut Oleg Paska, Direktor des Departments für Bildung und Wissenschaft der Lviv Regionalverwaltung, wechseln alle Schulen in der Region Lviv vom 18. bis 28. Februar auf Online-Unterricht. Diese Entscheidung ist vorübergehend und hängt von der weiteren Überwachung der epidemiologischen Situation ab.

Zukünftige Aussichten

Nach zwei Wochen der Beobachtung wird eine Entscheidung getroffen, ob die Quarantänemaßnahmen verlängert oder aufgehoben werden.

Laut dem Ministerium für Gesundheit erkrankten in der Ukraine im Zeitraum vom 3. bis 9. Februar mehr als 171.000 Personen, darunter fast 105.000 Kinder. Einige Regionen erwägen bereits, einen lokalen Lockdown aufgrund des Anstiegs von Grippe-, ARVI- und COVID-19-Fällen einzuführen.

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