Deutschland lehnt Trumps Vorschlag ab, Russland wieder in die G7 aufzunehmen: Finanzminister weist die Idee zurück
Deutschlands Finanzminister Jörg Kukies erklärte, dass der Vorschlag von US-Präsident Donald Trump, Russland wieder in die Gruppe der Sieben (G7) aufzunehmen, unter den Mitgliedsstaaten keine Unterstützung finden wird und keine Erfolgschancen hat. Laut Kukies wird Russland nicht wieder Mitglied der G7 werden können, da die Haltung der Gruppe nach wie vor klar und entschieden in der Verurteilung des aggressiven Krieges Russlands gegen die Ukraine bleibt.
In einem Interview mit Reuters hob Kukies hervor, dass Trumps Vorschlag aufgrund der ernsten Situation im Zusammenhang mit dem Krieg unter den anderen G7-Staaten nicht die notwendige Einstimmigkeit erhalten wird. Er betonte auch, dass die Frage der Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte in Europa zur Wiederaufbauhilfe für die Ukraine weiterhin auf der Tagesordnung steht, jedoch wahrscheinlich zu früh ist, um darüber zu sprechen.
Kukies wird am 25. Februar nach Kapstadt reisen, um an der Finanzministertagung der G20 teilzunehmen. Dabei wird die weltwirtschaftliche Lage sowie die Möglichkeit von Wirtschaftswachstum inmitten internationaler Herausforderungen erörtert.
Der Finanzminister betonte die Bedeutung einer Rückkehr Deutschlands zu wirtschaftlichem Wachstum und wies darauf hin, dass das Land viele Aufgaben zu bewältigen hat. Er fügte auch hinzu, dass ein Handelskrieg zwischen den USA und der EU vermieden werden könne, da beide Seiten bereit seien, Verhandlungen zu führen.








