Verhandlungen zwischen Zelensky und Trump am 19. März: Welche Zugeständnisse die Ukraine nicht machen wird

 Verhandlungen zwischen Zelensky und Trump am 19. März: Welche Zugeständnisse die Ukraine nicht machen wird

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte an, dass er am Abend des 19. März ein Gespräch mit Donald Trump führen werde, der Details seines Gesprächs mit Wladimir Putin teilen werde.

Details des geplanten Gesprächs

Selenskyj teilte während einer Pressekonferenz in Finnland mit:

“Heute werde ich Kontakt mit Präsident Trump haben. Wir werden die Details der nächsten Schritte besprechen, und ich werde mehr über sein Gespräch mit Putin erfahren.”

Laut dem ukrainischen Präsidenten haben die Vertreter der Ukraine und der USA im Vorfeld aktiv miteinander kommuniziert, aber er möchte die Informationen persönlich vom ehemaligen US-Präsidenten erhalten.

Rote Linien der Ukraine

Eines der wichtigsten Themen, das besprochen wird, sind mögliche Zugeständnisse der Ukraine. Selenskyj betonte:

“Wir werden nicht zustimmen, die vorübergehend besetzten Gebiete als Teil Russlands anzuerkennen. Die Ukraine kämpft für ihre Souveränität und Unabhängigkeit, und wir werden definitiv gewinnen.”

Der Präsident lehnte auch kategorisch die Möglichkeit ab, die Zukunft der ukrainischen Armee mit Russland zu besprechen, da dies ausschließlich die Sicherheit des ukrainischen Volkes betrifft.

Position zur militärischen Hilfe

Der Staatschef betonte, dass die Ukraine keine Einschränkungen der militärischen Unterstützung durch westliche Partner akzeptieren kann.

“Ich denke nicht, dass wir irgendwelche Zugeständnisse in Bezug auf Hilfe für die Ukraine machen sollten. Im Gegenteil, diese muss verstärkt werden, um auf neue Herausforderungen von Russland vorbereitet zu sein.”

Sicherheit der Energieinfrastruktur

Trotz Putins Versprechen, Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine zu stoppen, startete Russland nach dem Gespräch mit Trump neue Angriffe auf die kritische Infrastruktur des Landes.

“Putin beweist erneut, dass seine Worte nicht der Realität entsprechen. Deshalb benötigt die Ukraine starke Luftverteidigungssysteme und weiteren Druck auf den Aggressor.”

Selenskyj betonte, dass die Überwachung eines möglichen Waffenstillstands von den USA und internationalen Partnern durchgeführt werden sollte.

Nächste Schritte in den Verhandlungen

Der Präsident der Ukraine betonte, dass ein gerechter Frieden ohne Kiew nicht möglich sei. Ein spezielles technisches Team, das Militärs, Energieexperten und Infrastrukturfachleute umfasst, wird vorbereitet, um an einem Waffenstillstand zu arbeiten.

Die nächste Verhandlungsrunde soll am 23. März in Dschidda stattfinden, jedoch sind das genaue Format und die Teilnehmer des Treffens noch unbekannt.

Damit bleibt die Position der Ukraine unverändert: Keine Zugeständnisse bei der territorialen Integrität, militärischen Hilfe oder Sicherheit. Kiew strebt einen gerechten Frieden an, aber nicht auf Kosten seiner Souveränität.

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