Polen sagt EU-US- und EU-Ukraine-Gipfel ab: Reaktion von Präsident Duda

 Polen sagt EU-US- und EU-Ukraine-Gipfel ab: Reaktion von Präsident Duda

Der polnische Präsident Andrzej Duda drückte seine Enttäuschung über die Absage der EU-US- und EU-Ukraine-Gipfel aus, die in Polen stattfinden sollten. Laut Duda war diese Entscheidung eine unerwünschte Nachricht, da solche Gipfel eine entscheidende Rolle bei der Stärkung internationaler Beziehungen und der Diskussion über zentrale Sicherheitsfragen spielen.

Erklärung des Präsidenten Polens:

„Es tut mir leid, dass die EU-US- und EU-Ukraine-Gipfel in Polen abgesagt wurden“, sagte Duda bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates Polens am Montag. Die Sitzung widmete sich dem Beginn eines Friedensprozesses, der darauf abzielt, den Krieg in der Ukraine zu beenden.

Polens Position zum Krieg in der Ukraine:

„Wir unterstützen die Ukraine weiterhin in politischen, militärischen und humanitären Bereichen. Unsere Position bleibt unverändert: Wir streben einen gerechten Frieden an, der sicherstellt, dass Russland keine anderen Länder mehr angreift. Dies bedeutet auch die Wiederherstellung der Vorherrschaft des internationalen Rechts“, betonte Duda.

Polens Rolle in der europäischen Sicherheit:

Der Präsident Polens bemerkte auch, dass das Land ein „extrem wichtiger Verbündeter der USA“ sei und dass eine Reduzierung der amerikanischen Militärpräsenz in Polen nicht geplant sei. Er betonte, dass Polen sich aktiv zu Sicherheitsfragen für ganz Europa äußern sollte, insbesondere im Kontext der polnischen Präsidentschaft im Europäischen Rat.

„Polen muss seine Präsidentschaft nutzen, um Fragen der EU-Sicherheit und der Stärkung transatlantischer Beziehungen aufzuwerfen“, fügte Duda hinzu.

Brief an Premierminister Tusk:

Zuvor hatte Präsident Duda einen Brief an Premierminister Donald Tusk geschickt, in dem er darum bat, die EU-US- und EU-Ukraine-Gipfel während der polnischen Präsidentschaft in der ersten Hälfte des Jahres 2025 abzuhalten. Laut Duda sollte sich diese Präsidentschaft auf die Vertiefung der EU-Kontakte mit den USA, die Eurointegration und den Wiederaufbau der Ukraine konzentrieren.

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