Russland will „Friedensvorschläge“ nach Gefangenenaustausch an die Ukraine übermitteln – Lawrow

 Russland will „Friedensvorschläge“ nach Gefangenenaustausch an die Ukraine übermitteln – Lawrow

Am Freitag, dem 23. Mai, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow, dass Moskau bereit sei, der Ukraine einen Entwurf zur Konfliktlösung zu übergeben, sobald ein Gefangenenaustausch im Format „1000 gegen 1000“ abgeschlossen ist. Dieser Austausch sei laut ihm eine Voraussetzung für weitere Verhandlungsschritte.

Dies berichtet die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Laut Lawrow arbeitet Russland weiterhin an einem Abkommen, das seine Bedingungen und Forderungen für eine mögliche Einigung mit der Ukraine enthält – trotz sogenannter „Provokationen“. Welche Handlungen er als solche ansieht, sagte er nicht.

„Russland wird bereit sein, der Ukraine einen Entwurf zur Beilegung der Krise zu übergeben, sobald der Gefangenenaustausch abgeschlossen ist“, so Lawrow.

Zur Erinnerung: Am 23. Mai sprach Lawrow auch über eine angebliche „Fälschung“ der ukrainischen Geschichte und nannte unter anderem den Mythos über „ukrainische Wurzeln“ Buddhas. Das russische Außenministerium äußerte sich empört über ukrainische historische Arbeiten, die angeblich „Haare zu Berge stehen lassen“. Besonders betont wurde das Buch des Ex-Präsidenten der Ukraine, Leonid Kutschma, Die Ukraine ist nicht Russland.

Außerdem betonte Lawrow, Russland wolle „die gesamte Ukraine befreien“, um russischsprachige Menschen zu schützen. Die Ukrainer, so das russische Außenministerium, sollten nicht „nach den Gesetzen der Selenskyj-Junta“ leben.

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