Serienmörder in Kiew: Usbeke wegen 11 Morden zu lebenslanger Haft verurteilt

 Serienmörder in Kiew: Usbeke wegen 11 Morden zu lebenslanger Haft verurteilt

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew wurde eine Serie grausamer Morde aufgedeckt: Ein usbekischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz hat elf Menschen getötet. Das Gericht verurteilte ihn zur Höchststrafe – lebenslanger Freiheitsentzug.

Dies teilte die Kiewer Stadtstaatsanwaltschaft am 2. Mai über ihren offiziellen Telegram-Kanal mit.

Ermittlungen in Kiew: So kam man dem Serienmörder auf die Spur

Zunächst wurde der Mann wegen des Mordes an einer Blumenverkäuferin im Stadtteil Holossijiw festgenommen. Im Januar 2024 gab er sich als Kunde aus, betrat das Geschäft, fügte der Frau über 30 Messerstiche zu, stahl ihren Schmuck und floh. Erst nach seiner Festnahme gestand er zehn weitere ähnliche Taten.

Details der Verbrechen: Wer waren die Opfer?

Laut Ermittlungen fanden die Morde zwischen Februar 2018 und Januar 2024 statt. Die meisten Opfer waren Obdachlose – Männer und Frauen –, mit denen der Täter zunächst trank und sie später ermordete. Insgesamt tötete er acht Männer und drei Frauen. Es wurde auch ein Mordversuch dokumentiert.

Nach seiner Festnahme legte der Mann ein umfassendes Geständnis ab und schilderte jedes Verbrechen detailliert, in der Hoffnung auf Strafmilderung. Das Gericht erkannte ihn jedoch in allen Anklagepunkten für schuldig und verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Der Täter befindet sich derzeit in Haft.

Redactor