USA beenden Beteiligung an Friedensgesprächen zwischen Ukraine und Russland: Verantwortung liegt nun bei den Konfliktparteien

 USA beenden Beteiligung an Friedensgesprächen zwischen Ukraine und Russland: Verantwortung liegt nun bei den Konfliktparteien

Das US-Außenministerium zieht sich aus der Vermittlerrolle zurück

Die Vereinigten Staaten werden nicht länger als Vermittler in den Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland auftreten. Der Dialog soll künftig direkt zwischen Kiew und Moskau stattfinden — ohne Einmischung aus Washington.

Dies bestätigte Tammy Bruce, Sprecherin des US-Außenministeriums. Sie erklärte, dass die USA keine weiteren internationalen Treffen zur Konfliktlösung organisieren werden.

„Wir werden keine weiteren Reisen unternehmen, um Gespräche zu organisieren. Jetzt ist es an der Ukraine und Russland, konkrete Friedensvorschläge vorzulegen“, sagte Bruce.

Neue außenpolitische Strategie der USA

Bruce betonte, dass Donald Trump zwar weiterhin einen diplomatischen Weg befürworte, die aktuelle Regierung sich jedoch auf andere internationale Herausforderungen konzentrieren wolle.

Diese Entscheidung stellt eine bedeutende Änderung der amerikanischen Außenpolitik im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine dar, der seit 2014 andauert und sich 2022 durch die russische Invasion erheblich verschärfte.

US-Außenminister warnte zuvor vor Ausstieg aus Gesprächen

US-Außenminister Marco Rubio erklärte zuvor, dass sich die USA aus den Verhandlungen zurückziehen könnten, sollten sie in den nächsten Tagen keine Fortschritte sehen.

„Wenn beide Seiten wirklich Frieden wollen, helfen wir gern. Wenn nicht – gehen wir unseren Weg weiter“, sagte Rubio.

Bloomberg: USA streben Waffenstillstand in naher Zukunft an

Wie Bloomberg berichtet, wollen die USA in den kommenden Wochen einen vollständigen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine erreichen. US-Diplomaten, die an den Gesprächen in Paris teilnahmen, erwarten baldige Fortschritte.

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