Trump wird mit dem Pentagon-Chef und dem Außenminister über die mögliche Einstellung der militärischen Hilfe für die Ukraine sprechen, – NYT
Der US-Präsident Donald Trump plant ein Treffen mit wichtigen Sicherheitsberatern, um die Möglichkeit zu besprechen, die militärische Hilfe für die Ukraine einzustellen oder zu reduzieren. Diese Entscheidung betrifft die Hilfe, die unter der Verwaltung seines Vorgängers Joe Biden bereitgestellt wurde.
Laut RBC-Ukraine, unter Berufung auf Informationen der New York Times, wird sich der US-Präsident mit dem Außenminister Marco Rubio und dem Verteidigungsminister Pete Hegseth treffen, um Optionen für die Politik gegenüber der Ukraine zu prüfen. Eine mögliche Entscheidung ist es, die amerikanische Militärhilfe für die Ukraine zu stoppen oder abzubrechen, einschließlich der jüngsten Lieferungen von Munition und Ausrüstung, die von der Biden-Administration genehmigt wurden.
Hintergrund der militärischen Hilfe für die Ukraine:
Im April 2024 genehmigte der US-Kongress ein großes Hilfspaket für die Ukraine in Höhe von etwa 61 Milliarden Dollar. Diese Entscheidung wurde nach der Blockade des Pakets durch die Republikaner getroffen, die Donald Trump unterstützten.
Von dieser Summe wurden 48,4 Milliarden Dollar über das US-Verteidigungsministerium bereitgestellt. Ein Teil der Mittel wurde in die Ukraine-Sicherheits-Initiative (Ukraine Security Assistance Initiative) investiert, bei der Waffen in amerikanischen Unternehmen für die Bedürfnisse des Pentagon produziert werden. Darüber hinaus wurden Mittel zur Auffüllung der US-Waffenbestände, zum Kauf von Waffen für die Ukraine und für laufende US-Militäroperationen in der Region bereitgestellt.
Die Biden-Administration konnte nicht den gesamten Betrag für die Lieferung von Waffen an die Ukraine ausgeben, und der Restbetrag belief sich auf etwa 4 Milliarden Dollar. Nach der Amtseinführung von Trump im Januar 2025 setzte sich die Hilfe fort.
Spannungen in den Beziehungen zwischen Trump und Zelensky:
Das Treffen zwischen Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 28. Februar im Weißen Haus endete mit einem Streit. Danach reiste Selenskyj nach London, wo europäische Führer über weitere Hilfe für die Ukraine diskutierten.
Militärische Situation in der Ukraine ohne US-Hilfe:
Laut The Wall Street Journal hat die Ukraine auch ohne weitere US-Militärhilfe genügend Waffen, um den aktuellen Kampf bis zum Sommer 2025 fortzusetzen.








