Trump äußert Respektlosigkeit gegenüber Bessent in Kiew: Mögliche neue Vereinbarungen bezüglich Mineralien
Der US-Präsident Donald Trump drückte Unzufriedenheit darüber aus, wie der US-Finanzminister Scott Bessent während seines Besuchs in Kiew empfangen wurde.
Laut Trump reiste Bessent mit der Absicht, ein Abkommen über den Abbau von seltenen Erden zu besprechen, konnte jedoch nicht mit Präsident Volodymyr Zelensky zusammentreffen, der angeblich “schlief” und nicht für Gespräche verfügbar war.
“Ukraine hat mehr oder weniger einem Abkommen über Mineralien zugestimmt. Scott Bessent ging nach Kiew, aber sie behandelten ihn grob und lehnten ihn faktisch ab. Zelensky schlief und konnte ihn nicht empfangen”, sagte Trump.
Die Gespräche fanden jedoch statt, und Volodymyr Zelensky veröffentlichte noch am selben Tag ein Video des Treffens auf Facebook.
Reiseschwierigkeiten und zukünftige Pläne für das Abkommen Trump betonte auch, dass Bessent einen langen Weg nach Kiew zurücklegen musste, unter anderem mit dem Zug, was er für eine “gefährliche Route” hielt. Trotz der Erwartungen an eine Vereinbarung kehrte der Minister “mit leeren Händen” in die USA zurück.
Der amerikanische Präsident schließt jedoch nicht die Möglichkeit aus, das Abkommen zu überdenken, und betont, dass die Ukraine Wahlen abhalten muss.
Laut Reuters, unter Berufung auf Quellen, erwägt die Trump-Administration die Möglichkeit eines vereinfachten Abkommens über Mineralien, das den Verhandlungsprozess beschleunigen würde. Die Hauptdetails sollen später besprochen werden.
Die Agentur berichtet auch, dass Trump darauf abzielt, in den kommenden Wochen eine Einigung zu erzielen, was für solche Vereinbarungen ein außergewöhnlich schneller Zeitraum ist.
Quellen stellen auch fest, dass Washington den Amerikanern zeigen möchte, dass die USA finanzielle Rückflüsse für die Hilfe an die Ukraine erhalten.
Die ukrainische Seite ist ihrerseits grundsätzlich bereit, das Abkommen zu unterzeichnen, möchte jedoch “räuberische” Bedingungen vermeiden, die in einigen Schätzungen im ursprünglichen US-Vorschlag enthalten waren.








