In Kiew wird ein Beamter der Staatlichen Lebensmittelaufsicht wegen Bestechung vor Gericht gestellt
In Kiew wird ein Fall gegen einen Beamten der Staatlichen Lebensmittelaufsicht untersucht, der des systematischen Bestechens von Unternehmern beschuldigt wird. Dies gab die Staatsanwaltschaft der Stadt Kiew bekannt.
Laut den Strafverfolgungsbehörden hat die Staatsanwaltschaft des Pechersker Bezirks eine Anklage gegen den ersten stellvertretenden Leiter der Nordinterregionalen Abteilung der Staatlichen Lebensmittelaufsicht der Ukraine erhoben. Der Beamte wird beschuldigt, unrechtmäßige Vorteile gegen Einflussnahme auf die Entscheidungsfindung staatlicher Behörden verlangt zu haben (Abs. 2 des Art. 369-2 des Strafgesetzbuchs der Ukraine).
Ermittlungsdetails
Die Ermittlungen ergaben, dass der Beamte von einem Vertreter eines Unternehmens, das Fisch und Meeresfrüchte importiert, eine Bestechung verlangte. Der Beamte informierte den Unternehmer über mögliche Probleme bei der Dokumentenbearbeitung für die Zollabfertigung und bot zwei Optionen an: 400 US-Dollar pro Lkw zu zahlen oder eine Bestechung in Form von Waren zu geben.
Festnahme und Verhaftung
Der Angeklagte wurde beim Erhalt von 1200 US-Dollar festgenommen. Außerdem wurden mehrere Fälle dokumentiert, bei denen er Bestechungsgelder entgegennahm und verlangte, dass sie in ein Buch auf seinem Schreibtisch gelegt werden.
Mögliche Strafe
Die Anklage wurde vor Gericht gestellt, und dem Beamten drohen bis zu 5 Jahre Gefängnis. Der Fall wird bald vor Gericht verhandelt.
Dieser Fall ist ein weiteres Beispiel für den fortlaufenden Kampf gegen Korruption in staatlichen Institutionen, ein wichtiger Schritt zur Sicherstellung von Transparenz und Gesetzmäßigkeit in der Ukraine.








