In Kiew wurde ein Neurologe festgenommen, der Männern half, der Mobilisierung zu entkommen

 In Kiew wurde ein Neurologe festgenommen, der Männern half, der Mobilisierung zu entkommen

In Kiew wurde ein Neurologe festgenommen, der illegal medizinische Bescheinigungen ausstellte, um Männern die Teilnahme an Kampfhandlungen zu ersparen. Für seine Dienste erhielt er hohe Summen – etwa 2.000 US-Dollar.

Was ist passiert?

Laut der Stadtstaatsanwaltschaft Kiew stellte der Arzt im Oktober 2024, der im Militärmedizinischen Ausschuss (VLC) des Dnipro-Bezirks der Hauptstadt tätig war, gegen Entgelt Diagnosen aus, die es den Männern ermöglichten, der Mobilisierung und der Teilnahme an Kampfhandlungen zu entkommen. Insbesondere ermöglichten seine „Dienste“ es, die medizinische Kommission zu bestehen und als tauglich für den Dienst abseits der Front anerkannt zu werden. Im Falle einer Mobilisierung sollten diese Personen in hinteren Einheiten dienen.

Festnahme des Arztes und weitere Ermittlungen

Der Arzt wurde während der Entgegennahme eines Teils des Geldes für seine „Dienste“ festgenommen – 40.000 Hrywnja von der vereinbarten Summe. Die Strafverfolgungsbehörden erhoben gegen ihn den Verdacht und wählten eine präventive Maßnahme – die Untersuchungshaft mit der Möglichkeit, eine Kaution in Höhe von 240.000 Hrywnja zu hinterlegen.

Nicht nur dieser Fall: Weitere Verdächtige

In dieser Angelegenheit wurden bereits Verdächtigungen gegen andere Personen erhoben, darunter den Vorsitzenden des VLC eines der örtlichen Rekrutierungs- und Sozialunterstützungszentren der Region Kiew sowie einen staatlichen Vollstrecker.

Aufdeckung weiterer Straftaten

Das Staatliche Ermittlungsbüro (DBR) deckte auch ein System der Ausstellung von gefälschten Reservierungen für Wehrpflichtige in einer Filiale eines staatlichen Unternehmens im Energiesektor auf.

Redactor