Die EU beendet das „Handels-Visafreies Regime“ mit der Ukraine ab Juni 2025, plant aber neue Handelsbedingungen

 Die EU beendet das „Handels-Visafreies Regime“ mit der Ukraine ab Juni 2025, plant aber neue Handelsbedingungen

Die Europäische Union wird das derzeitige „handelsbezogene Visafreie Regime“ mit der Ukraine nach dem 5. Juni 2025 nicht verlängern, plant jedoch eine Überarbeitung der Regeln der Freihandelszone im Rahmen des Assoziierungsabkommens mit der Ukraine.

Dies berichtet European Pravda unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Quellen.

Was ändert sich ab dem 5. Juni 2025?

Laut einem EU-Beamten laufen die autonomen Handelspräferenzen, die nach Beginn des großflächigen russischen Angriffs eingeführt wurden, am 6. Juni 2025 aus. Die Handelsbedingungen kehren auf das Vorkriegsniveau zurück.

Konkret bedeutet dies das Ende von Erleichterungen für den Export ukrainischer Produkte sowie von Importbeschränkungen für bestimmte Waren wie Geflügelfleisch, Eier und Honig.

Bleiben bestimmte Vorteile bestehen?

Der Quelle zufolge prüft die EU derzeit die Möglichkeit, einige Handelsvergünstigungen für ukrainische Produkte, insbesondere Stahl, beizubehalten.

Wie sieht die Zukunft der Freihandelszone aus?

Die EU plant, Änderungen an Artikel 29 des Assoziierungsabkommens vorzuschlagen, um die Handelsbeziehungen an die aktuellen Bedingungen anzupassen und die ukrainische Wirtschaft in Kriegszeiten zu unterstützen.

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