Die EU antwortet auf Trumps Zölle: Was erwartet den US-Handel?
Die Europäische Union hat beschlossen, Vergeltungszölle gegen die USA einzuführen, als Reaktion auf die Maßnahmen des ehemaligen Präsidenten Donald Trump. Die Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten unterstützte diese Maßnahmen, von denen einige bereits am 15. April 2025 in Kraft treten werden.
Welche Produkte sind von den EU-Zöllen betroffen?
Die neuen Zölle zielen auf Produkte aus politisch wichtigen US-Bundesstaaten, insbesondere Louisiana, dem Heimatstaat von Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson. Zu den betroffenen Produkten gehören:
- Sojabohnen,
- Diamanten,
- Agrarprodukte,
- Geflügelfleisch,
- Motorräder.
Wichtigste Bedingung für die Aufhebung der Zölle
Die Europäische Kommission betonte, dass die Beschränkungen jederzeit aufgehoben werden könnten, wenn die USA einem “fairen und ausgewogenen” Handelsabkommen zustimmen.
Was hat die Reaktion der EU ausgelöst?
Die Handelskonflikte zwischen den USA und der EU verschärften sich, nachdem Trump neue Zölle ankündigte:
- 20%-Zoll auf die meisten europäischen Exporte,
- separater 25%-Zoll auf Autos und Autoteile,
- mögliche Zölle auf Bauholz, Halbleiter und pharmazeutische Produkte.
Laut Bloomberg beträgt der geschätzte Wert der von den US-Zöllen betroffenen europäischen Waren etwa 380 Milliarden Euro.
Phasenweise Einführung der EU-Zölle
Die EU plant, die neuen Zölle schrittweise einzuführen:
- Erste Phase — ab dem 15. April,
- Zweite Phase — Mitte Mai,
- Dritte Phase — ab dem 1. Dezember.
Die meisten Waren werden mit einem 25%-Zoll belegt, während einige mit einem 10%-Zoll belegt werden.








