Woltz forderte die Ukraine auf, ihre Kritik an den USA abzuschwächen und einen Vertrag über den Abbau von Mineralien zu prüfen
Die USA bestehen auf Zusammenarbeit im Bereich des Abbaus von Mineralien
Am 20. Februar erklärte der nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses, Mike Woltz, in einem Interview mit Fox News, dass die Ukraine ihre Kritik an den Vereinigten Staaten abschwächen und einen Vertrag über den Abbau von Mineralien sorgfältig prüfen sollte.
„Die Ukraine muss ihre Rhetorik abschwächen, die Situation sorgfältig analysieren und diesen Vertrag unterzeichnen“, betonte Woltz und verwies auf die Vereinbarungen mit Washington über den Abbau strategischer Ressourcen.
Trotzdem äußerte er die Zuversicht, dass die Differenzen zwischen Kiew und Washington beigelegt werden könnten.
Kontroverse Details des Vertrags und die Position Kiews
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump am 11. Februar erklärt, dass die Ukraine angeblich zugestimmt habe, den USA Zugang zu seltenen Erden im Wert von 500 Milliarden Dollar im Austausch für Militärhilfe zu gewähren.
Am 15. Februar berichtete der The Washington Post-Journalist Josh Rogin unter Berufung auf US-Kongressabgeordnete, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der Münchener Konferenz abgelehnt hatte, ein Memorandum zu unterzeichnen, das die Übergabe von 50 % zukünftiger Mineralvorkommen an die Ukraine vorgesehen hätte.
Gleichzeitig veröffentlichte die britische Zeitung The Telegraph Details des amerikanischen Vorschlags und stellte fest, dass seine Bedingungen denen ähnelten, die in der Regel von Siegern an Aggressorstaaten nach Kriegen gestellt werden. Das Dokument beinhaltete wirtschaftliche Aspekte, die sich auf die Ressourcen der Ukraine wie Mineralien, Öl, Gas, Häfen und andere Infrastrukturen bezogen.
Warum hat die Ukraine den Vertrag nicht unterzeichnet?
The Telegraph stellt fest, dass Selenskyj zwar selbst die Einbeziehung der USA in die Entwicklung ukrainischer Lagerstätten initiiert hatte, er jedoch nicht erwartete, dass die vorgeschlagenen Bedingungen härter wären als die Finanzsanktionen, die nach dem Zweiten Weltkrieg gegen Deutschland und Japan verhängt wurden.
Später erklärte der ukrainische Präsident, dass der Vertrag aufgrund von „rechtlichen Fragen“ nicht unterzeichnet wurde. Laut ihm benötigte die Ukraine nicht nur Investitionen, sondern echte Sicherheitsgarantien.








